Auf einem Holztisch liegen viele verdeckte Memory-Karten; mehrere Personen sitzen darum und spielen gemeinsam.

Unser Projekt "Gefühle"

23. Februar 2026

In der KITA Adlerküken dreht sich aktuell alles um ein Thema, das Kinder täglich begleitet und trotzdem oft gar nicht so leicht zu erklären ist: Gefühle. In unserem Projekt „Gefühle“ lernen die Kinder spielerisch, ihre Emotionen wahrzunehmen, zu benennen und besser zu verstehen – und vor allem: darüber zu sprechen.

Wenn Gefühle im Bauch anfangen

Zum Einstieg haben wir gemeinsam darüber gesprochen, wie Gefühle entstehen – besonders dieses typische „Bauchgefühl“. Wann kribbelt es im Bauch vor Aufregung? Wann fühlt er sich schwer an, wenn man traurig ist? Die Kinder konnten eigene Erfahrungen teilen und feststellen.

Legekreis: Gefühle sichtbar machen

Im Legekreis wurden verschiedene Emotionen gemeinsam gesammelt und sortiert. Kinder konnten Gefühle erkennen und zuordnen. So wurde schnell klar: Gefühle haben viele Gesichter.

Jede Woche ein Gefühl im Fokus

Ein fester Bestandteil ist die wöchentliche Erläuterung eines Gefühls. Ob Freude, Wut, Angst oder Stolz – jede Woche nehmen wir uns Zeit, ein Gefühl genauer zu betrachten: Was bedeutet es? Woran merke ich es? Und was hilft mir, wenn es sehr stark wird? Gemeinsam haben wir überlegt: Welche Gefühle gibt es – und wie kann ich sie zeigen? Die Kinder probierten aus, wie Freude, Überraschung oder Ärger in Mimik und Gestik aussehen können.

Die Gefühlsuhr: „So geht’s mir gerade“

Ein besonders hilfreiches Werkzeug ist unsere Gefühlsuhr. Hier können die Kinder selbstständig einstellen, wie es ihnen gerade geht. Das ist oft ein guter Einstieg, um bei Bedarf ins Gespräch zu kommen – ganz ohne Druck.

Freude-Yoga mit dem grünen Freude-Monster

Bewegung gehört natürlich auch dazu: Beim Freude-Yoga hat uns das grüne Freude-Monster begleitet. Mit einfachen Yoga-Übungen, Atemtechniken und kleinen Entspannungsmomenten wurde Freude nicht nur besprochen, sondern regelrecht spürbar gemacht – im ganzen Körper.

Gefühle verstehen und Lösungen finden

Wir haben die Gefühle außerdem detailliert erklärt und gemeinsam gesammelt: Was bedeutet dieses Gefühl für mich? Was brauche ich dann? Was hilft mir? Die Kinder tauschten Ideen aus – zum Beispiel, dass manche eine Umarmung brauchen, andere lieber kurz Ruhe, und wieder andere jemanden, der einfach zuhört. Dabei entstand ein wertvoller „Werkzeugkasten“, der zeigt: Jeder darf andere Strategien haben.

Herzenswunsch und Gefühl als Bild

Kreativ wurde es beim Malen: Die Kinder durften ihr aktuelles Gefühl und ihren Herzenswunsch aufmalen und beschreiben. Die Ergebnisse waren sehr persönlich und beeindruckend – und zeigten, wie viel Kinder schon über sich selbst wissen, wenn man ihnen Raum dafür gibt.

Spielerisch lernen: Gefühle-Memory

Zum Abschluss – und immer wieder zwischendurch – spielen wir Gefühle-Memory. Dabei geht es nicht nur ums Finden von Paaren, sondern auch darum, Gefühle zu benennen, zu vergleichen und gemeinsam zu überlegen: „Wann fühle ich mich so?“

Unser Projekt „Gefühle“ stärkt die Kinder im Alltag: Sie lernen, sich selbst besser zu verstehen, empathischer mit anderen umzugehen und Worte für das zu finden, was in ihnen passiert.

Beitragsbild: KITA Adlerküken

Geschlechtergerechtigkeit gehört zu den Grundsätzen unseres Unternehmens. Sprachliche Gleichbehandlung ist dabei ein wesentliches Merkmal. Für den diskriminierungsfreien Sprachgebrauch verwenden wir in Texten den Gender Star bei allen personenbezogenen Bezeichnungen, um alle Geschlechter und Geschlechtsidentitäten einzuschließen. Versehentliche Abweichungen enthalten keine Diskriminierungsabsicht.
Auf einem Holztisch liegen viele verdeckte Memory-Karten; mehrere Personen sitzen darum und spielen gemeinsam.